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Lampedusa – das ist Mord! Szenische Kundgebung auf dem Jakobikirchhof
Okt 23rd, 2013 by rtgoe

24. Oktober 2013
15:00bis18:00

Am Donnerstag, den 24.10, findet von 15 bis 18h eine Solidaritätskundgebung statt.
Anlass ist das massenhafte Sterben im Mittelmeer und die Verantwortung Europas dafür.
Durch die steigende Militarisierung der europäischen Außengrenzen werden Geflüchtete gezwungen,
immer gefährlichere Wege auf sich zu nehmen. Dabei sind die Toten vor Lampedusa oder anderswo
keine neue Entwicklung, sondern eine seit Jahren bekannte Konsequenz der kolonial-rassistischen Politik Europas.

Wir wollen Kontinuitäten und Zusammenhänge der europäischen Abschottungspolitik aufzeigen,
die versucht Migration zu steuern, um eigene Interessen durchzusetzen. Die Situation in den Herkunftsländern
wird maßgeblich beeinflusst. Unter anderem durch Waffenlieferungen, Kriege, Zusammenarbeit mit Diktaturen
und wirtschaftliche Ausbeutung werden Gründe für Flucht geschaffen.

Für offene Grenzen!

Bleiberecht für alle!

Frontex versenken!

Organisiert von verschiedenen Antirassistischen Gruppen und Einzelpersonen

ps: Parteifahnen bitte Zuhause lassen!

Abschiebehaft in Deutschland & der Widerstand dagegen
Sep 24th, 2013 by Rassismus tötet! Göttingen

10. Oktober 2013
20:00bis22:00

Im Jahr 2011 wurden ca. 8.000 Menschen abgeschoben. Allein aus dem Abschiebeknast in Büren finden jährlich um die 2.000 Abschiebungen statt.
Mit über 300 Haftplätzen ist Büren das größte Abschiebegefängnis Deutschlands.
Aus Furcht vor der bevorstehenden Abschiebung haben sich seit der faktischen Abschaffung des Asylrechts 1993 mehr als 60 Menschen in deutschen Abschiebeknästen das Leben genommen.
Am 30.8.1999 verbrannte Rachid Sbaai in einer Isolationszelle des Bürener Knastes. Die herrschende Abschiebepolitik hat diese und viele weitere Tote zu verantworten.
Am 19.10.2013 wird in Büren unter dem Motto: „Abschiebung Tötet! – Weg mit allen Abschiebeknästen!“ demonstriert. Wir rufen dazu auf sich an der Demonstration zu
beteiligen.
In der Veranstaltung soll die Situation in deutschen Abschiebeknästen, mit exemplarischen Schwerpunkt auf die JVA Büren, dargestellt werden und gemeinsam der gesellschaftlich Kontext in dem Abschiebehaft möglich ist, sowie Perspektiven im Kampf dagegen, diskutiert werden.
Desweiteren wird es Informationen zur Demonstration am 10.10. in Büren geben und die gemeinsame Anreise aus Göttingen geplant werden.

 

10.10.2013 | 20Uhr | T-Keller

DANCE WITH A CAUSE
Sep 17th, 2013 by Rassismus tötet! Göttingen

11. Oktober 2013 22:00bis12. Oktober 2013 06:00
Wir möchte am 19. Oktober zusammen mit vielen anderen Menschen gegen Deutschlands größten Abschiebeknast demonstrieren. Unter dem Motto „Abschiebung tötet!“ mobilisieren wir gemeinsam mit Gruppen aus Paderborn und Bielefeld gegen den Abschiebeknast in Büren. Anlass ist der 20. Jahrestag des Abschiebeknast. Da wir mit Bus anreisen wollen, brauchen wir Kohle. Deswegen feiern wir am 11.10.2013 ab 22 Uhr im Juzi gegen Abschiebeknäste.
DANCE WITH A CAUSE – Break Isolation! Stop Deportation!1371280_412933368828839_859467221_n
Das Lineup:

Ballsaal:

Hin und Wieder – techhouse – Göttingen

Jodokus – deephouse – Bremen

Barraum:

Quentum Doubletime – alltime favorites – Göttingen

D’n’D – trash – Göttingen

Kid Penguin -schlimmer als Autoscooter – Göttingen

Programm in der antirassistischen Aktionswoche vom 11. bis zum 18. Mai
Mai 10th, 2013 by Rassismus tötet! Göttingen

Antirassistischer Kurzfilmabend


Im Rahmen der Theke „Le chat noir“ werden am 14. Mai Kurzfilme und Kurzdokus zum Thema Rassismus gezeigt. Dabei könne lecker Getränke genossen werden.

organisiert von „Rassismus tötet“ Göttingen

14. Mai | 21.30 Uhr | JuzI

Über das Verhältnis von Krise und Rassismus im Rahmen von aktueller Kämpfe von Geflüchteten

Dikussionsveranstaltung 

„capitalism. racism. crisis. fight!“ – über das Verhältnis von Krise und Rassismus im Rahmen aktueller Kämpfe von Geflüchteten.

Mit Referent_innen der TOP Berlin

organisiert von Redical M | redical.org

15. Mai | 20 Uhr | JuzI

20 Jahre Asylkompromiss

Beginnend in den 1970er und 1980er Jahren wurde eine rassistische Stimmungsmache gegen Migrant_innen betrieben, welche sich Anfang der 1990er in Pogromen, Brandanschlägen, Überfällen und zahlreichen Todesopfern zuspitzte. 1993 wurde das Grundrecht auf Asyl in Deutschland de facto abgeschafft. Im Vortrag und der anschließenden Diskussion soll vor allem geklärt werden, was dieser sogenannte “Asylkompromiss” beinhaltet und was es seitdem für antirassistissche Kämpfe gegen alttäglichen und institutionellen Rassimus gibt. Weiterhin soll die bundesweite Kampagne “Rassismus tötet!” sowie ihre Arbeitsweise vorgestellt werden. 

Desweiteren wird es Informationen zur Demonstration am 25.05. in Berlin zur faktischen Abschaffung des Asylrechts sowie zur Demonstration am 05.05. in Solingen, in Gedenken an die Anschläge dort im Jahr 1993, geben und eine gemeinsame Anreise besprochen werden.

organisiert von „Rassismus tötet“ Göttingen

16. Mai | 18 Uhr | Café Kabale

 

Aus gegebenem Anlass – Gegen Kapitalismus. Gegen Rassismus. Immer.

Demonstration

http://redical.org/cms/05-2013-gegen-kapitalismus-gegen-rassismus-immer/

organisiert von Redical M und dem politkollektiv

Samstag, 18. Mai 2013 | 18 Uhr | Wilhelmsplatz (Göttingen)

Antimuslimischer Rassismus – Vortrag von Sebastian Friedrich
Apr 26th, 2013 by rtgoe

28. Mai 2013
20:00

VA mit Sebastian Friedrich zu „Antimuslimischer Rassismus“,
20 Uhr, Juzi
Nicht erst seit dem 11. September 2001 ist antimuslimischer Rassismus in deutschen Medien virulent. Bereits vorher wurde medial ein Negativbild über „den Islam“ gezeichnet – häufig vor dem Hintergrund der Idee vom „Clash of Civilization“. In Folge der Anschläge vom 11. September 2001 nahm quantitativ die negative Berichterstattung über Muslim_innen in Deutschland stark zu. Dabei wurde der Islamdiskurs in den letzten Jahren insbesondere mit Themen wie innere Sicherheit, Unterdrückung bspw. von Frauen, „Integration“ und soziale Ungleichheit verknüpft. Diese Verschränkungen haben häufig antimuslimische Effekte. Sebastian Friedrich (Berlin/Duisburg-Essen) ist Redakteur bei kritisch-lesen.de, aktiv bei der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Berlin (KOP) und Herausgeber und Autor des 2011 erschienenen Sammelbandes „Rassismus in der Leistungsgesellschaft“ (edition assemblage, Münster).

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