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Abschiebehaft in Deutschland & der Widerstand dagegen
Sep 24th, 2013 by Rassismus tötet! Göttingen

10. Oktober 2013
20:00bis22:00

Im Jahr 2011 wurden ca. 8.000 Menschen abgeschoben. Allein aus dem Abschiebeknast in Büren finden jährlich um die 2.000 Abschiebungen statt.
Mit über 300 Haftplätzen ist Büren das größte Abschiebegefängnis Deutschlands.
Aus Furcht vor der bevorstehenden Abschiebung haben sich seit der faktischen Abschaffung des Asylrechts 1993 mehr als 60 Menschen in deutschen Abschiebeknästen das Leben genommen.
Am 30.8.1999 verbrannte Rachid Sbaai in einer Isolationszelle des Bürener Knastes. Die herrschende Abschiebepolitik hat diese und viele weitere Tote zu verantworten.
Am 19.10.2013 wird in Büren unter dem Motto: „Abschiebung Tötet! – Weg mit allen Abschiebeknästen!“ demonstriert. Wir rufen dazu auf sich an der Demonstration zu
beteiligen.
In der Veranstaltung soll die Situation in deutschen Abschiebeknästen, mit exemplarischen Schwerpunkt auf die JVA Büren, dargestellt werden und gemeinsam der gesellschaftlich Kontext in dem Abschiebehaft möglich ist, sowie Perspektiven im Kampf dagegen, diskutiert werden.
Desweiteren wird es Informationen zur Demonstration am 10.10. in Büren geben und die gemeinsame Anreise aus Göttingen geplant werden.

 

10.10.2013 | 20Uhr | T-Keller

DANCE WITH A CAUSE
Sep 17th, 2013 by Rassismus tötet! Göttingen

11. Oktober 2013 22:00bis12. Oktober 2013 06:00
Wir möchte am 19. Oktober zusammen mit vielen anderen Menschen gegen Deutschlands größten Abschiebeknast demonstrieren. Unter dem Motto „Abschiebung tötet!“ mobilisieren wir gemeinsam mit Gruppen aus Paderborn und Bielefeld gegen den Abschiebeknast in Büren. Anlass ist der 20. Jahrestag des Abschiebeknast. Da wir mit Bus anreisen wollen, brauchen wir Kohle. Deswegen feiern wir am 11.10.2013 ab 22 Uhr im Juzi gegen Abschiebeknäste.
DANCE WITH A CAUSE – Break Isolation! Stop Deportation!1371280_412933368828839_859467221_n
Das Lineup:

Ballsaal:

Hin und Wieder – techhouse – Göttingen

Jodokus – deephouse – Bremen

Barraum:

Quentum Doubletime – alltime favorites – Göttingen

D’n’D – trash – Göttingen

Kid Penguin -schlimmer als Autoscooter – Göttingen

Remeber Cemal Kemal Altun
Aug 29th, 2013 by rtgoe

30. August 2013
16:00bis18:00

Gedenken an einen politischen Flüchtling, der Zuflucht suchte und den Tod fand

Auf den Cemal Kemal Altun Plätzen und Mahnmalen
CKA

30.08.2013, 16.00 Uhr:
Gedenkkundgebung
Kemal-Altun-Platz, Kassel
Am Kulturzentrum Schlachthof

Am 30.08.1983 stürzte sich der politische Flüchtling Kemal Cemal Altun aus dem Fenster des Berliner Verwaltungsgerichts aus Angst vor der Auslieferung an die türkische Militärdiktatur in den Tod. Er war der erste politische Flüchtling in Deutschland, der sich selbst tötete, weil er die Auslieferung an seinen Verfolgerstaat befürchten musste. Dieser Tod hat sich in das kollektive Gedächtnis der kritischen Öffentlichkeit eingebrannt.
Gedenken wir Cemal K. Altun – und führen wir uns zugleich die andauernde Unmenschlichkeit und ungebrochene Brutalität des Staates gegen Schutzsuchende vor Augen.
Nach dem Militärputsch in der Türkei floh Cemal K. Altun wie viele weitere linke Aktivist_innen ins Ausland. Als ihm der Mord an einem Anführer der faschistischen „Graue Wölfe“ angehängt wurde, beantragte er Asyl in der BRD. Doch der Berliner Staatsschutz verriet seinen Aufenthaltsort an die türkische Diktatur.
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Erneute Proteste von Geflüchteten in Witzenhausen
Aug 7th, 2013 by rtgoe

8. August 2013
10:00bis13:01

Schluss mit den rassistischen Sondergesetzen und Hetze gegen geflüchtete
Menschen!

Mahnwache und Kundgebung zur Unterstützung der streikenden Geflüchteten
aus Witzenhausen

Freedom of Movement für alle Geflüchteten!
Für eine Beendigung jedweder Anwesenheitskontrollen!
Für die Abschaffung rassistischer Sondergesetze!

Donnerstag, 08.08.2013
10 Uhr am Kreisamt
in Witzenhausen (Nordbahnhofsweg 1)

Seit mehr als einem Monat verweigern Asylsuchende aus Witzenhausen die
zweimal pro Woche von ihnen geforderte Unterschrift. Sie wollen, dass
diese Kontrollmaßnahme, die für sie entwürdigend ist und sie in ihrem
Alltag stark einschränkt, ersatzlos aufgegeben wird. „Wir leben hier in
Witzenhausen. Warum müssen wir das irgendjemandem beweisen? Wir sind
sehr wütend!“
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Prozess gegen antirassistischen Aktivisten
Jul 8th, 2013 by rtgoe

10. Juli 2013
09:00bis12:00

Schünemanns Nachbeben…

Am 10. Januar 2012 war der damalige niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) zusammen mit dem Göttinger Polizeipräsidenten Robert Kruse zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Ein Blick auf die Kriminalitätsbekämpfung in Niedersachsen und Göttingen im Speziellen“ in die Universität gekommen. Eingeladen hatte der CDU-nahe Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), der diese Veranstaltung als Wahlkampfveranstaltung für die anstehende Uni-Wahl verwenden wollte. Der ehemalige RCDS-Vorsitzende schrieb später dazu: „Herzlichen Dank an alle freiwilligen und unfreiwilligen Wahlkampfhelfer.“

Zahlreiche linke Gruppen riefen zu Aktionen gegen die rassistische Abschiebepolitik Schünemanns und die Kriminalisierungswut gegenüber Linken durch Kruse auf. Diesem Aufruf folgten etwa 500 Demonstrant_innen, die vor dem Hörsaal lautstark und kreativ ihren Protest zum Ausdruck brachten. Da zwei der Eingänge versperrt wurden, mussten die beiden Referenten den Hörsaal durch einen Hintereingang betreten. Vor etwa 270 Zuhörer_innen begann die Veranstaltung mit einiger Verspätung, aber nicht ungestört von Zwischenrufen und lautes Klatschen.

Nach einiger Zeit eskalierte die Polizei die Proteste und räumte mit massiver Gewaltanwendung den Eingangsbereich des Hörsaals, wobei die Demonstrierenden getreten, geschlagen, gewürgt und mit dem Kopf gegen die Wand geschleudert wurden. Ein Aktivist verlor das Bewusstsein, ein anderer erlitt eine Gehirnerschütterung. Zwei Aktivist_innen mussten im Krankenhaus behandelt werden.
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