SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
Erneute Proteste von Geflüchteten in Witzenhausen
Aug 7th, 2013 by rtgoe

8. August 2013
10:00bis13:01

Schluss mit den rassistischen Sondergesetzen und Hetze gegen geflüchtete
Menschen!

Mahnwache und Kundgebung zur Unterstützung der streikenden Geflüchteten
aus Witzenhausen

Freedom of Movement für alle Geflüchteten!
Für eine Beendigung jedweder Anwesenheitskontrollen!
Für die Abschaffung rassistischer Sondergesetze!

Donnerstag, 08.08.2013
10 Uhr am Kreisamt
in Witzenhausen (Nordbahnhofsweg 1)

Seit mehr als einem Monat verweigern Asylsuchende aus Witzenhausen die
zweimal pro Woche von ihnen geforderte Unterschrift. Sie wollen, dass
diese Kontrollmaßnahme, die für sie entwürdigend ist und sie in ihrem
Alltag stark einschränkt, ersatzlos aufgegeben wird. „Wir leben hier in
Witzenhausen. Warum müssen wir das irgendjemandem beweisen? Wir sind
sehr wütend!“
Read the rest of this entry »

Antimuslimischer Rassismus – Vortrag von Sebastian Friedrich
Apr 26th, 2013 by rtgoe

28. Mai 2013
20:00

VA mit Sebastian Friedrich zu „Antimuslimischer Rassismus“,
20 Uhr, Juzi
Nicht erst seit dem 11. September 2001 ist antimuslimischer Rassismus in deutschen Medien virulent. Bereits vorher wurde medial ein Negativbild über „den Islam“ gezeichnet – häufig vor dem Hintergrund der Idee vom „Clash of Civilization“. In Folge der Anschläge vom 11. September 2001 nahm quantitativ die negative Berichterstattung über Muslim_innen in Deutschland stark zu. Dabei wurde der Islamdiskurs in den letzten Jahren insbesondere mit Themen wie innere Sicherheit, Unterdrückung bspw. von Frauen, „Integration“ und soziale Ungleichheit verknüpft. Diese Verschränkungen haben häufig antimuslimische Effekte. Sebastian Friedrich (Berlin/Duisburg-Essen) ist Redakteur bei kritisch-lesen.de, aktiv bei der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Berlin (KOP) und Herausgeber und Autor des 2011 erschienenen Sammelbandes „Rassismus in der Leistungsgesellschaft“ (edition assemblage, Münster).

Antirassistische Aktionstage – Antira in die Offensive!
Apr 18th, 2013 by Rassismus tötet! Göttingen

11. Mai 2013 10:00bis18. Mai 2013 10:00

Aufruf zu antirassistischen Aktionstagen vom 11. bis 18. Mai 2013

Im Jahr 2012 jährten sich das rassistische Pogrom in Rostock-Lichtenhagen sowie der rassistisch-motivierte Brandanschlag in Mölln, bei dem drei Menschen getötet wurden, zum 20. Mal. Vermeintlich beeinflusst und angetrieben durch die Ereignisse Anfang der 1990er Jahre, nutzten CDU/CSU und FDP, unterstützt durch die Stimmen der SPD, die Situation, um ein lang gehegtes Vorhaben umsetzen zu können: die faktische Abschaffung des Grundrechts auf Asyl durch die Änderung des Artikel 16 des Grundgesetzes. Diese institutionelle Folge der rassistischen Zustände hat am 26. Mai 2013 seinen 20. Jahrestag, ebenso wie drei Tage später das Gedenken an den rassistisch-motivierten Brandanschlag in Solingen am 29. Mai, bei dem fünf Menschen durch Neonazis getötet wurden.

Hier wollen wir ansetzen, ohne Illusionen zu erliegen, dass wir dieses System stürzen können. Der Kampf gegen Rassismus muss Bestandteil eines Kampfes für eine emanzipatorische Gesellschaft sein, die mit der Überwindung von Ausbeutungs- und Herrschaftsverhältnissen verbunden ist.
Doch dazu braucht es starke Bündnisse, es braucht Unterstützung der selbstorganisierten Kämpfe der Betroffenen, die öffentliche Benennung und Ächtung von Rassismus. Mit einer Aktionswoche wollen wir einen weiteren Schritt machen und Rassismus als gesellschaftliches Produkt in die Öffentlichkeit bringen.

Dies ist ein Aufruf zur Beteiligung an den Aktionstagen vom 11. bis 18. Mai 2013 im Vorfeld der bundesweiten Demonstrationen in Berlin und Solingen am 25. Mai 2013. Organisiert euch und Aktionen in eurer Stadt oder nehmt daran teil!

Rassismus in Behörden und durch Gesetze gehören ebenso thematisiert wie rechte und rassistisch-motivierte Morde und die gerichtliche Ausblendung der Motive, rassistische Bürger*inneninitiativen, koloniale Spuren, rassistische Polizeikontrollen und Medienberichterstattung!

Rassismus auf allen Ebenen angreifen!

Aufruf Aktionstage zum download
Übersicht bundesweite Aktionen
Read the rest of this entry »

„Wechselgeld? – Gibts nicht!“ Ein Dokufilm über rassistische Sonderbehandlung am Beispiel des Gutscheinsystem
Feb 20th, 2013 by rtgoe

21. Februar 2013 20:00bis22. Februar 2013 22:00

In Anwesenheit der Filmemacher*innen

Am kommenden Montag wird vor dem Göttinger Verwaltungsgericht eine Klage gegen das Gutscheinsystem geführt. Doch worum handet es sich bei dieser praktischen Auslegung des Asylbewerberleistungsgesetzt und was bedeutet das für den*die Einzelne*n?

Der Film „Wechselgeld? Gibts nicht!“ zeigt unmissverständlich auf, wie Gutscheine gleichermaßen für institutionelle wie alltäglichen Rassismus stehen. Nicht nur, dass Menschen ohne festen Aufenthaltsstatus eine Sonderbehandlung erfahren – wer an der Kasse mit Gutscheinen bezahlt, hat definitiv mit Schikanen und Diskriminierungen zu kämpfen.
Der Film begleitet mit versteckter Kamera mehrere Flüchtlinge bei etwas eigentlich ganz alltäglichen – Einkaufen. Dabei wird deutlich wir Rassismus Wirkung entfaltet und zugleich, dass dieses System nicht allein von Parlamentarischer Seite am Laufen gehalten wird, sondern von allen die daran partizipieren.
Gleichzeitig dokumentiert der Film der Erfurter Filmpiraten aber auch Formen des Widerstands und solidarischen Organisierung gegen rassistische Praktiken.

Do, 21.02.12 – 20 Uhr – JuzI Barraum, Göttingen

Der Filmabend ist zugleich Mobilisierungsveranstaltung für Proteste gegen die hiesige Gutscheinpraxis.
Kommt am Montag zur kritischen Begleitung des Gutscheinprozess vor dem Göttinger Verwaltungsgericht – Treffpunkt 09:00 Uhr Berliner Allee 5.
Und lasst uns anschließend gemeinsam das Urteil in der Stadt verkünden!

Geben wir uns nicht zufrieden, dass die Gutscheinpraxis irgendwann eingestellt wird – fordern wir die sofortige Bargeldauszahlung und den Fall aller rassistischer Sondergesetze!

Solidarisiert euch mit den Betroffenen – am 27.02. ist Gutscheinausgabe.
Aktionstag vor der „Ausländerbehörde“ am Mittwoch 27.02.13 – ab 08 Uhr

Raus auf die Straße für Flüchtlingsrechte – Kundgebung am 05.12.
Dez 4th, 2012 by rtgoe

5. Dezember 2012
18:00bis20:00

Kundgebung 0512

Der Dezember fängt bundesweit mit beeindruckenden Protesten von Flüchtlingen. Ihre Forderungen sind auch unsere Forderungen.
Im März d.J. haben bundesweit Flüchtlinge einen weithin hörbaren Protest gegen ihre untragbare Lebenssituation in Deutschland auf die Straße getragen.
Angefangen mit Widerstandsaktionen und einem Hungerstreik in Würzburg griffen die Proteste schnell auf andere Städte über, bündelten sich zu einem viel beachteten Marsch auf Berlin, wo sie seit dem 16.11.2012 – nach vollkommen ergebnislosen Gesprächen mit der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, Böhmer – wieder in den Hungerstreik sind. Sie forcieren damit einen Kampf, der in der jüngeren Geschichte der bundesrepublikanischen Flüchtlingsbewegung seines Gleichen sucht – und verdienen unsere volle Unterstützung. Refugee Tent Action

Gleichzeitig organisieren die „Jugendlichen ohne Grenzen“ derzeit in Rostock die jährlichen Proteste gegen die Innenministerkonferenz. Denn hier wird die gegen sie, ihre Würde und ihre Rechte gerichtete Flüchtlingspolitik koordiniert. An der jungen Geschichte der „Jugendlichen ohne Grenzen“, die sich als Organisation vor 10 Jahren gegründet haben, wird deutlich, wie wichtig und sinnvoll die Unterstützung dieser Selbstorganisierungsansätze ist und wie richtig ihre Forderungen sind. Mehr zu JOG

Heute beziehen sich beide Kämpfe aufeinander – weil sie zusammen gehören. Denn Ihre Lebenserfahrungen in der BRD und ihre Forderungen sind die gleichen: RECHT auf Bewegungsfreiheit und selbstbestimmtes Leben ohne diskriminierende Sonderregelungen!
*******************************
Unterstützen wir diese Kämpfe!
Kommt zur Kundgebung
am 05.12.12 um 18:00 Uhr in der Fußgänger_innenzone –
Ecke Jüdenstraße / Weender Straße (Göttingen)

SIDEBAR
»
S
I
D
E
B
A
R
«
»  Host:Blogsport   »  Code:WordPress   »  Style:Ahren Ahimsa