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Gegen den Eichsfelder Heimattag!
Apr 27th, 2013 by rtgoe

4. Mai 2013
14:00

heimattagNur 30 Zugminuten von Göttingen entfertn findet am 04. Mai erneut der Eichsfelder Heimattag (bzw. „Nationale Kundgebungstag“) statt. Der Stadt- und Landbekannte Neonazi Thorsten Heise veranstaltet dort sein Rechtsrockevent, um dafür zu sorgen, dass sich rechtes Denken noch wohler fühlt im Eichsfeld. Damit ist das ganze auch als Bedrohungssituation für die Leute im Lager Breitenworbis zu sehen. Wie nahe sich Neonazis in ländlichen Strukturen und konservative Bürger_innen sind, zeigte sich vor ein paar Wochen erst erneut in Sachsen-Anhalt. Deshalb heißt es für alle Antifaschist_innen und Antirassist_innen am 04. Mai raus auf die Straße gegen Thorsten Heise und Konsorten und den kranken Gedanken einer deutschen Heimat.

No Heimat – No Heise

Die NSU-Morde haben es auf schreckliche Weise wieder einmal bewiesen: Nazi-Ideologie ist tödlich. Trotzdem darf der bundesweit bekannte Neonazi Thorsten Heise am 04. Mai 2013 im thüringischen Leinefelde den “Eichsfeldtag” veranstalten.
Heises Kontakte zu den NSU-Strukturen sind dabei nicht erst seit kurzem bekannt. Dennoch lässt die Stadt dieses rechte Event zu.
Das Vorgehen der Nazis folgt bei dieser Veranstaltung einer altbekannten Strategie: Zum Einen sollen überregional Nazis durch das Angebot eines Rechtsrock-Konzertes nach Leinefelde kommen und Präsenz zeigen, zum Anderen soll die lokale Bevölkerung über Bratwürste und Hüpfburgen unter dem Charakter eines Familienfestes angesprochen und bei ihnen Interesse und Akzeptanz für die Ideologie der Nazis geweckt werden. Ziel ist es, sowohl die lokalen NPD-Strukturen als auch nicht parteigebundene Nazi-Zusammenhänge zu festigen.
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No IMK Demo Part II
Apr 26th, 2013 by rtgoe

22. Mai 2013
17:00bis20:00

Demo in Hannover gegend as Treffen der Innenminister.
22 Mai 17:30 h und am nächsten Tag Workshoptag und Wahl des Abschiebeministers 2013

weitere Infos bei JOG

No IMK Demo Part I
Apr 26th, 2013 by rtgoe

18. Mai 2013
15:00bis18:00

In Hannover.
weitere Infos hier:

Solingen 93 – wir vergessen nicht!
Apr 26th, 2013 by rtgoe

25. Mai 2013
00:00bis18:00

solingen93-gross

Demonstration anlässlich des 20 Jahrestags des Brandanschlages auf das Haus der Familie Genc in Solingen.
Gemeinsame Busanreise aus Göttingen.
Weitere Infos in Kürze hier

Spontandemo in Gedenken an den ermordeten Oury Jalloh
Dez 13th, 2012 by rtgoe

Spontandemo anlässlich der heutigen Urteilsverkündung im Mordfall Oury Jalloh +++ 50 Teilnehmer*innen demonstrieren in Göttingen gegen rassistische Morde +++ Bürger*innen und Polizei greifen zu drastischen Mitteln um Demonstrant*innen zu stoppen

Über 50 antirassistische Aktivist*innen versammelten sich am frühen Abend in der Göttinger Altstadt, um dem Mord an Oury Jalloh zu gedenken und eine Verurteilung der Mörder einzufordern.
Die Aktion wird auch von „Rassismus tötet! Göttingen“ unterstützt.

Oury Jalloh wurde im Januar 2006 in einer Dessauer Arrestzelle von Polizisten ermordet. Sie verbrannten ihn bei lebendigem Leib. In einem mittlerweile vier Jahre dauernden Prozess wird staatlicherseits versucht den Mord zu vertuschen und Jalloh vorgeworfen, sich selbst angezündet zu haben. Nachdem die Oury Jalloh Initiative eine Neuverhandlung des Mordes erkämpft hatte, lieferte der Prozess nun weitere stichhaltige Indizien, die einen Mord durch die Dessauer Beamten eindeutig machen. Trotzdem wurde Dienstgruppenleiter Andreas Schubert heute nur wegen fahrlässiger Tötung verurteilt – der Tot von Oury Jalloh ist aber nicht einfach so passiert, es war ein gezielter Mord. „Heute Nachmittag wurde in Magdeburg ein weiteres Kapitel rassistischer Geschichte geschrieben. Wer einen gefesselten Menschen anzündet, handelt nicht fahrlässig sondern ist ein rassistischer Mörder! Das Urteil ist angesichts der Beweislage ein absoluter Skandal.“ so Sirina Matschka von „Rassismus tötet! Göttingen“

Die Demonstrant*innen zogen von der Groner Straße aus durch die Altstadt in Richtung Geismar Tor. Nach einer Straßenblockade vor der Ausländerbehörde des Landkreises Göttingen, die durch ihre rassistische Praxis arg in der Kritik steht, löste sich die Spontanversammlung auf. Kurze Zeit später startete eine zweite Demo vom Jakobikirchhof aus die Weender Straße entlang.

Von der eindeutigen Anklage des rassistischen deutschen Staates schienen sich einige Bürger*innen sichtlich angegriffen zu fühlen. So wurden die Demonstrant*innen mehrfach beleidigt und es wurde versucht gewaltsam auf die Demo einzuwirken. Auch die Göttinger Polizei versuchte dieser Stimmung nachzueifern. Mit waghalsigen Fahrmanöver wäre beinah eine der Demonstrant*innen von einem Streifenwagen angefahren worden. „Als wäre der Mord an Oury Jalloh nicht schon erschreckend genug, so schaffen es deutsche Bürger*innen und ihre Behörden doch immer wieder dies noch zu steigern. Das Auftreten der Göttinger Bürger*innen war erschreckend. Es ist kein Wunder, dass jemand wie Uwe Schünemann fast zehn Jahre als Abschiebeminister amtieren kann, wenn dies das Wahlvolk ist“ meint Matschka, selbst von Abschiebung bedroht, weiter.

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