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Vortrag und Soliabend – Oury Jalloh das war Mord!
Jan 27th, 2013 by rtgoe

12. Februar 2013
20:00

Vor fast 8 Jahren, am 07.01.2005 verbrannte Oury in einer Polizeizelle. Die Umstände unter denen er ums Leben kam und die Indizien zu diesem Fall, deuten auf Mord. Die Justizbehörden taten bisher alles dafür um den rassistischen Mord, begangen durch Polizisten, zu vertuschen.
Die Spenden und Einnahmen der Sokü und der Le Chat Noir Theke gehen an die Initaiative Oury Jalloh zur Finanzierung eines unabhängigen Brandgutachtens.

Los geht’s um 20 Uhr im Juzi Göttingen (Bürgerstraße 41).

Spendenaufruf für ein Unabhängiges Brandgutachten
Jan 7th, 2013 by rtgoe

Kein Vergessen! Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. kämpft weiter und sammelt Geld für ein Brandgutachten, das zur Aufklärung von Oury Jallohs Tod aufklären soll – hier der Aufruf:

700 x 50 Euro für unabhängigen Brandgutachter

Am 7. Januar 2005 ist Oury Jalloh im Polizeirevier Dessau bei lebendigem Leib verbrannt. Bis heute ist nicht geklärt, was an diesem Tag in Zelle Nr. 5 tatsächlich geschehen ist. Während Verwandte, FreundInnen und die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh von Mord sprechen, wurde im ersten Prozess gegen zwei Polizisten lediglich Anklage wegen „fahrlässiger Tötung“ bzw. „fahrlässiger Körperverletzung mit Todesfolge“ erhoben. Der Prozess endete mit einem Freispruch, obwohl sich PolizeizeugInnen in eklatante Widersprüche verwickelt hatten. Am 7. Januar 2010 kassierte der Bundesgerichtshof in einer spektakulären Entscheidung das Urteil des Dessauer Landgerichts. Der Fall wird nun seit zwei Jahren vorm Landgericht Magdeburg neu verhandelt.
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Spontandemo in Gedenken an den ermordeten Oury Jalloh
Dez 13th, 2012 by rtgoe

Spontandemo anlässlich der heutigen Urteilsverkündung im Mordfall Oury Jalloh +++ 50 Teilnehmer*innen demonstrieren in Göttingen gegen rassistische Morde +++ Bürger*innen und Polizei greifen zu drastischen Mitteln um Demonstrant*innen zu stoppen

Über 50 antirassistische Aktivist*innen versammelten sich am frühen Abend in der Göttinger Altstadt, um dem Mord an Oury Jalloh zu gedenken und eine Verurteilung der Mörder einzufordern.
Die Aktion wird auch von „Rassismus tötet! Göttingen“ unterstützt.

Oury Jalloh wurde im Januar 2006 in einer Dessauer Arrestzelle von Polizisten ermordet. Sie verbrannten ihn bei lebendigem Leib. In einem mittlerweile vier Jahre dauernden Prozess wird staatlicherseits versucht den Mord zu vertuschen und Jalloh vorgeworfen, sich selbst angezündet zu haben. Nachdem die Oury Jalloh Initiative eine Neuverhandlung des Mordes erkämpft hatte, lieferte der Prozess nun weitere stichhaltige Indizien, die einen Mord durch die Dessauer Beamten eindeutig machen. Trotzdem wurde Dienstgruppenleiter Andreas Schubert heute nur wegen fahrlässiger Tötung verurteilt – der Tot von Oury Jalloh ist aber nicht einfach so passiert, es war ein gezielter Mord. „Heute Nachmittag wurde in Magdeburg ein weiteres Kapitel rassistischer Geschichte geschrieben. Wer einen gefesselten Menschen anzündet, handelt nicht fahrlässig sondern ist ein rassistischer Mörder! Das Urteil ist angesichts der Beweislage ein absoluter Skandal.“ so Sirina Matschka von „Rassismus tötet! Göttingen“

Die Demonstrant*innen zogen von der Groner Straße aus durch die Altstadt in Richtung Geismar Tor. Nach einer Straßenblockade vor der Ausländerbehörde des Landkreises Göttingen, die durch ihre rassistische Praxis arg in der Kritik steht, löste sich die Spontanversammlung auf. Kurze Zeit später startete eine zweite Demo vom Jakobikirchhof aus die Weender Straße entlang.

Von der eindeutigen Anklage des rassistischen deutschen Staates schienen sich einige Bürger*innen sichtlich angegriffen zu fühlen. So wurden die Demonstrant*innen mehrfach beleidigt und es wurde versucht gewaltsam auf die Demo einzuwirken. Auch die Göttinger Polizei versuchte dieser Stimmung nachzueifern. Mit waghalsigen Fahrmanöver wäre beinah eine der Demonstrant*innen von einem Streifenwagen angefahren worden. „Als wäre der Mord an Oury Jalloh nicht schon erschreckend genug, so schaffen es deutsche Bürger*innen und ihre Behörden doch immer wieder dies noch zu steigern. Das Auftreten der Göttinger Bürger*innen war erschreckend. Es ist kein Wunder, dass jemand wie Uwe Schünemann fast zehn Jahre als Abschiebeminister amtieren kann, wenn dies das Wahlvolk ist“ meint Matschka, selbst von Abschiebung bedroht, weiter.

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